Ingenieurbau

Wir vereinen in der Stricker-Gruppe Experten für die verschiedensten Bereiche des Ingenieurbaus. Eine unserer Kompetenzen ist die Sanierung von Wasser, Böden, Ab- Bodenluft. Mit erprobten Maßnahmen und Verfahren entfernt unser geschultes Fachpersonal Schadstoffe wie Schwermetalle, Mineralöle oder auch polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).

Zu unseren Kompetenzen gehört außerdem die Erkundung und Sicherung von Gefährdungen aus dem Altbergbau. Weite Gebiete Nordrhein-Westfalens, besonders am südlichen Rand des Ruhrgebiets, sind von Tagesbrüchen als Spätfolge des Bergbaus bedroht. Unsere Mitarbeiter können durch Erkundungsbohrungen die individuelle Gefährdung Ihres Grundstücks ermitteln und den Untergrund bei Bedarf durch geeignete Baustoffe sichern. Für noch ungesicherte Schächte und Stollen entwickeln wir zudem individuelle Sicherungskonzepte.

Unser Leistungsspektrum umfasst zusätzlich Arbeiten aus dem Spezialtiefbau, die wir mit unseren Geräten und Maschinen realisieren können. Dazu gehören unter anderem Ankerarbeiten sowie die Verhüllung von Bunkeranlagen, Kellern und Rohrleitungen.

Altlastensanierung, Verwertung und Entsorgung

Um Liegenschaften und Infrastruktur zu erschließen, bietet sich eine Altlastensanierung an. Altlastverdächtige Industrie- und Verkehrsbrachen können dadurch für eine andere Nutzung erschlossen werden. Dabei werden Gefahren für Mensch und Umwelt ausgeschlossen und beseitigt. Auch ökologische Ziele sind möglich: Bei der Altlastensanierung können Umweltmedien wie Boden und Wasser am Altstandort wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden. Da dies ein komplizierter technischer und naturwissenschaftlicher Vorgang ist, hat sich hier die Expertise der Stricker Gruppe bereits langjährig bewährt.

Unter Gesichtspunkten des Umweltschutzes übernimmt die Stricker Gruppe auch die Entsorgung und Verwertung von Altlasten und Kontaminationsmaterial. Je nach festgestellten Verunreinigungen führen wir auch Versiegelungen oder Einkapselungen durch.

Angeboten durch:

Erkundung und Sicherung von Gefährdungen aus dem Altbergbau

Im Ruhrgebiet wurden beim oberflächennahen Abbau von Kohle großflächig sogenannte Grubenbaue angelegt. Nach und nach brechen diese durch das Gewicht der darüber lastenden Massen zusammen. Diese Einstürze können sich bis zur Oberfläche fortsetzen und führen dort zu den gefürchteten Tagesbrüchen. Allein für NRW geht man heute davon aus, dass das durch Grubenbaue bedrohte Gebiet rund 300 km² umfasst. Ein Großteil davon liegt am südlichen Rand des Ruhrgebietes, etwa südlich der A 40 zwischen Mülheim und Unna.

Um die individuelle Gefährdung eines Grundstücks zu bestimmen, kann durch Erkundungsbohrungen festgestellt werden, ob darunter Kohle abgebaut wurde und welche Gefahr dadurch besteht. Ist eine Gefährdung der Tagesoberfläche nachgewiesen, wird der Untergrund, je nach geplanter Nutzung, in bis zu drei Stufen durch geeignete Baustoffe gesichert. Diese werden zunächst lose in die Hohlräume eingefüllt oder bei Bedarf auch unter Druck eingepresst. Sobald die Baustoffe ausgehärtet sind, ist die Gefahr von Bergsschäden aus dem oberflächennahen Bergbau für immer gebannt.

Die GbE führt alle Erkundungs- und Sicherungsarbeiten mit eigenem Gerät und eigenem Personal aus. Hierzu verfügen wir über 8 Bohrgeräte und 8 vollständige Verfüll- und Verpressanlagen.

Sicherung von Flächen

Ist eine Gefährdung der Tagesoberfläche nachgewiesen, wird der Untergrund, je nach geplanter Nutzung, in bis zu drei Stufen gesichert. Zunächst werden offen Hohlräume drucklos mit Baustoff verfüllt. Der Trockenbaustoff, ein Gemisch aus Zement, Kalkstein und Steinkohlenflugasche, wird mit Silofahrzeugen zur Baustelle angeliefert, dort mit Wasser vermischt und in die Bohrlöcher verpumpt. Bei diesem Verfahren werden bis zu 30 m³ je Stunde verarbeitet.

Können aufgrund der örtlichen Verhältnisse mit diesem Verfahren nicht alle Hohlräume gesichert werden, so erfolgt eine Verfüllung bzw. Verpressung von Baustoff mit Niederdruck und Durchsätzen bis 100 Litern je Minute. Ist auf der Fläche oder auf Teilflächen eine Bebauung vorgesehen oder vorhanden, so erfolgt im letzten Schritt eine gezielte Injektion des Baugrundes mit hohem Druck und Durchsätzen von maximal 20 Litern Baustoff je Minute.

Die GbE Grundbau Essen GmbH führt alle zur Erkundung und Sicherung notwendigen Arbeiten mit eigenem Gerät und eigenem Personal aus. Zu diesem Zweck stehen der Gesellschaft 8 Bohrgeräte sowie 8 komplette Verfüll- und Verpressanlagen zur Verfügung.

Angeboten durch: (grundbau-essen)

Sicherung von Schächten und Stollen

Auch durch die zahlreichen verlassenen, sogenannten Tagesöffnungen (Stollen und Schächte) kann noch für lange Zeit eine Gefahr für die Oberfläche ausgehen. Die Bergbehörden des Landes NRW schätzen die Zahl solcher Tagesöffnungen auf 23.000 im gesamten Landesgebiet. Nach Aufgabe der bergbaulichen Tätigkeit hat man die Stollen und Schächte meist nur locker verfüllt oder abgedeckt. Eine dauerhafte Standsicherheit ist bei diesen Tagesöffnungen daher nicht gegeben.

Die Sicherung jeder Tagesöffnungen erfolgt nach einem individuellen Konzept, das sich ausschließlich an den örtlichen Gegebenheiten orientiert. Unser Leistungsspektrum umfasst sämtliche Techniken, die zur Sicherung von Tagesöffnungen eingesetzt werden.

Angeboten durch: (grundbau-essen)

Spezialtiefbau

Zusätzlich zu den Arbeiten im Altbergbau führen wir auch Arbeiten aus dem Spezialtiefbau aus, die wir mit unseren Geräten realisieren können.

Typische Tätigkeitsfelder sind hier:

  • Ankerarbeiten
  • Erstellung von Kleinbohrpfählen
  • Unterfangungsinjektionen
  • Verfüllung von Bunkeranlagen, Kellern und Rohrleitungen
Angeboten durch: (grundbau-essen)