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Pilotprojekt mit Signalwirkung

Rückbau der ehemaligen Gehörlosenschule in Dortmund-Hacheney

Mit dem Rückbau der ehemaligen Gehörlosenschule und späteren Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Dortmund-Hacheney startet im Frühjahr 2026 ein Projekt, das weit über die eigentliche Abbruchmaßnahme hinaus Bedeutung besitzt. Die Stadt Dortmund hat unser Unternehmen im Rahmen eines sogenannten „Dialogverfahrens“ exklusiv mit der Planung und Durchführung des Rückbaus beauftragt – ein Vertrauensbeweis, der auf einer langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit und unserer hohen Reputation im Dortmunder Markt basiert.

Bereits seit Dezember 2025 begleiten wir die Verantwortlichen des städtischen Beschaffungszentrums bei der Entwicklung des Rückbaukonzeptes. In enger Abstimmung wurden technische, terminliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen analysiert und die Projektabwicklung gemeinsam vorbereitet.

Die frühzeitige Einbindung unseres Teams ermöglichte es, bereits in der Planungsphase wichtige Weichenstellungen vorzunehmen. Dadurch konnten potenzielle Herausforderungen frühzeitig identifiziert und praxisgerechte Lösungen entwickelt werden – ein Ansatz, der zunehmend an  Bedeutung gewinnt und die Effizienz öffentlicher Bauprojekte deutlich steigern kann.

Besonders bemerkenswert ist die Art der Beauftragung. Das Projekt gilt als Pilotvorhaben im Zuge der Umstrukturierung und Novellierung öffentlicher Vergabeverfahren. Statt eines klassischen Wettbewerbsverfahrens setzte die Stadt Dortmund auf einen dialogorientierten Ansatz, bei dem Fachkompetenz, Erfahrung und nachgewiesene Leistungsfähigkeit im Vordergrund standen.

Die exklusive Vergabe unterstreicht das Vertrauen der Stadt in unsere technische Expertise und unsere Fähigkeit, komplexe Rückbauprojekte sicher, wirtschaftlich und termingerecht umzusetzen. Gleichzeitig zeigt das Verfahren neue Wege auf, wie öffentliche Auftraggeber künftig von einer frühen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit spezialisierten Unternehmen profitieren können.

Die ehemalige Gehörlosenschule hat über Jahrzehnte das Bild des Standortes geprägt und später als Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber eine wichtige gesellschaftliche Funktion übernommen. Mit dem geplanten Rückbau wird nun die Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Areals geschaffen.

Der Baustart erfolgte unmittelbar nach Ostern 2026. Für die Durchführung der Rückbauarbeiten (ca. 65.000 m3 umbauter Raum) ist eine Projektlaufzeit von etwa fünf bis sechs Monaten eingeplant. Neben den eigentlichen Abbrucharbeiten stehen insbesondere die sichere Organisation der Baustelle, die fachgerechte Stoffstromtrennung sowie eine ressourcenschonende Verwertung der anfallenden Materialien im Fokus.

Die wiederverwertbaren mineralischen Baustoffe werden mittels eigener Bauschuttaufbereitungsanlage gebrochen und auf dem Gelände wieder eingebaut. Ebenfalls wirkt unsere Beteiligungsgesellschaft GbE (Grundbau – Essen) an der Erkundung altbergbaulicher Hohlräume mit.

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